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Energiespartipps & mehr

Coole Typen für heiße Tage
Energiespartipp der Verbraucherzentrale Hessen


In vielen Haushalten kommen in den heißen Sommermonaten Raumklima-geräte zum Einsatz, die Abkühlung versprechen. Doch der hohe Strom-verbrauch und Dauerbetrieb der Geräte kann die Stromrechnung stark belasten: Im Verlauf eines Sommers können weit über 200 Euro zusammen kommen. Um diese Stromkosten einzusparen und zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, empfiehlt es sich, Fensterläden oder außen liegende Jalousien tagsüber geschlossen zu halten. So heizt sich die Wohnung weniger stark auf und entsprechend weniger muss ein Klimagerät kühlen. Zudem sollte die kühlere Nachtluft zur Vorkühlung der Räume genutzt werden. Denn je niedriger die Raumtemperatur, desto weniger muss das Klimagerät kühlen.
 
Besonders sparsame Haushaltsgeräte
Im Internet-Informationsangebot "Sparsame Haushaltsgeräte" finden Sie interessante und aktuelle Informationen zur Stormeinsparung. In einer interaktiven Datenbank sind ca. 3.500 aktuelle in Deutschland lieferbare Gerätemodelle gelistet.


Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert:

 

 

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: „Sechs Schritte zum Energiesparhaus“ – Effiziente Heizsysteme

 

Das Ende der Heizperiode ist erreicht und damit ist der richtige Zeitpunkt gekommen, sich bei einem anstehenden Heizkesseltausch oder Umstieg auf ein anderes Heizsystem zu informieren, um die Modernisierung rechtzeitig bis zu Beginn der kommenden Heizsaison abzuschließen. Einen Überblick über „Effiziente Heizsysteme für Wohngebäude“ gibt die gleichnamige Broschüre (Energiespar-Information Nr. 12), die unter www.energiesparaktion.de als Download erhältlich ist. Informationen zu entsprechenden aktuellen Förderangeboten bietet der „Förderkompass Hessen“ unter www.energieland.hessen.de.

 

Hessische Altbauten haben einen Verbrauch in der Größen­ordnung von ca. 20 Litern Heizöl bzw. m³ Erdgas je Jahr und Quadratmeter. Verantwortlich dafür ist vor allem der ungenügende Wärmeschutz unserer Häuser. Zumeist stammen die Außenbauteile aus einer Zeit, als Energiekosten noch kein Thema waren. Aber auch viele veraltete Heizungen bieten Verbesserungspotenzial. Dabei hat ein Hausbesitzer die Wahl zwischen den verschiedensten Energieträgern, Anlagen und Konzepten.

 

„Die Herausforderung bei der Auswahl eines Heiz­systems besteht darin, sich für eines zu entschei­den, dessen Stärken am besten zu den Aufgaben passen, die das Haus und seine Bewohner an die Wärmeversorgung stellen“, sagt Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

 

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: „Sechs Schritte zum Energiesparhaus“ - Dämmung von Kellerdecken

 

Fußkälte war Jahrhunderte lang ein unerfreuliches Phänomen. Noch heute leiden Bewohner in vielen hessischen Häusern darunter. Gemauerte Kappendecken, Hohlsteindecken, Stahlbetonplatten oder Holzbalkendecken hatten früher nur eine geringe Dämmwirkung durch Sand- und Schlackenschüttungen oder 1 bis 2 cm dünnen Dämmplatten unter dem Estrich. Erst in den 1970er Jahren wurde die Trittschalldämmstärke auf 3,5 cm erhöht. Auch dies ist kein guter Wärmeschutz. Vermeidbare Energieverluste durch die Kellerdecke gehen einher mit Fußkälte, gegen die angeheizt werden muss.

 

„Eine Kellerdeckendämmung beseitigt Fußkälte im Haus und bringt meist eine Energieeinsparung von 4 bis 6 Prozent“, so Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

 

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ empfiehlt 6 bis 8 cm Dämmstärke.  Da durch die geringe Kellerhöhe die Dicke der Dämmstoffe festgelegt ist, empfehlen sich besser dämmende Materialien aus der Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035 oder besser. Die EnEV fordert seit 2009 einen U-Wert von 0,3 W/(m²K) bei Dämmung unter der Kellerdecke und 0,5 W/ (m²K) bei oberseitiger (warmseitiger) Dämmung.

 

Grundsätzlich gibt es zwei Dämm-Möglichkeiten: Meist werden die Dämmplatten unter die Kellerdecke geklebt. Die Dämmstoffe brauchen dafür keine besonderen Eigenschaften zu haben. Es kommen in Frage: Polystyrol (expandiert oder extrudiert), Glas- oder Steinwolleplatten, wahlweise mit bereits fertiger Deckschicht, Zellulose- oder Korkdämmplatten, Schaumglas, Naturdämmstoffe. Bei gewölbten Decken gibt es sogar konisch zugeschnittene Dämmstoffe, die man in die Wölbung sehr gut einkleben kann. Eine Verkleidung ist nicht erforderlich. Oftmals behindern Leitungen unter der Decke eine glatte Verlegung. Dann können z. B. die Dämmplatten aus der Fläche bis an die gedämmten Rohrleitungen herangeführt werden. Dazwischen wird loser Dämmstoff gestopft. Das sieht nicht schön aus, ist aber kostengünstig.

 

Wird der Erdgeschossfußboden oder eine Bodenplatte von oben (Warmseite) gedämmt, sollte eine mindestens 5 cm dicke Dämmung auf die Deckenplatte aufgelegt werden. Extrudiertes Polystyrol oder Polyurethan haben die beste Dämmwirkung. Hierbei ist auf Türhöhen zu achten. Bei geringer Kopfhöhe kann auch die Vakuumsuperisolation helfen. Bei 1 cm Plattendicke bietet sie die Dämmwirkung von 8 cm herkömmlichem Dämmstoff. Vakuumdämmplatten sind sehr empfindlich bei der Verlegung, sie dürfen nicht verletzt werden. Durch den Estrich sind sie gegen Beschädigungen geschützt.

 

Informationen zu Handwerksbetrieben bei den Hessischen Landesinnungen: Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V., Hauptgeschäftsstelle Frankfurt a.M.
Emil-von-Behring-Straße 5, 60439 Frankfurt am Main, Telefon: 0361/6548642,
www.bgvht.de sowie Verband Farbe Gestaltung Bautenschutz Hessen, Kettenhofweg 14-16, 60325 Frankfurt/Main, Telefon: 069/989445-0, https://www.farbe-hessen.de/.

 

Informationen zur „Hessischen Energiespar-Aktion“ unter www.energiesparaktion.de. Informationen zu entsprechenden Fördermöglichleiten bietet der „Förderkompass Hessen“ unter www.energieland.hessen.de.

 

 

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

 

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter www.verbraucher.de.

 

Elternunterhalt

 

Ratgeber der ARD und Verbraucherzentrale erläutert, wann Kinder für die Eltern zahlen müssen

Hohe Pflegekosten stellen Eltern und ihre Kinder oft vor große finanzielle Herausforderungen. Reicht das Vermögen der Eltern hierfür nicht aus, sind die nächsten Angehörigen – meist die Kinder – gefordert. Doch diese sind oft auch ihren eigenen Kindern gegenüber zum Unterhalt verpflichtet und müssen für ihren eigenen Ruhestand vorsorgen. Doch wer kommt dafür auf, wenn die Kosten der Eltern steigen? Der in der ARD-Reihe Ratgeber Recht erschienene Ratgeber erläutert am Beispiel einer Musterfamilie anschaulich und praxisnah, welche Rolle das Sozialamt spielt und wann Kinder für ihre Eltern zahlen müssen. Der Ratgeber „Elternunterhalt“ gibt wichtige Grundinformationen zum Unterhaltsrecht. Zu diesem Thema berät die Verbraucherzentrale Hessen allerdings nicht.

In vielen Fällen regeln Kinder von vornherein die Pflege der Eltern unter sich. Oder die Eltern sorgen langfristig vor. Doch nicht selten muss das Sozialamt klären, wer für den Unterhalt der Eltern aufkommt. Daher geht der Ratgeber nicht nur auf die rechtlichen Grundlagen für den Elternunterhalt ein, er erläutert auch das Verhältnis von Unterhalt und Sozialhilfe und gibt Tipps zum Umgang mit dem Sozialamt. Er beschreibt, welchen Bedarf Eltern haben, was angemessene Heim- und Pflegekosten sind und wonach sich die Leistungsfähigkeit des Kindes bemisst, welche Rolle (Geld-) Geschenke der Eltern spielen und ob Geschwister untereinander einen Auskunftsanspruch haben. Der Ratgeber „Elternunterhalt“ kostet 12,90 € und kann bei der Beratungsstelle Fulda, Karlstraße 2, der Verbraucherzentrale Hessen abgeholt werden.  

Ergänzende Informationen für Verbraucher:

 

 

  • Hessenweites Servicetelefon 0180 5 972010. 0,14 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunk maximal 0,42 € pro Minute. Informationen über das Beratungs- und Seminarangebote sowie die Öffnungszeiten der Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen; teilweise auch Terminvereinbarung möglich. Keine Beratung!


Goldkauf: Sichere Anlage oder riskante Zockerei?
Verbraucherzentrale Hessen gibt Tipps zum Thema Gold als Geldanlageprodukt

In Währungs- und Finanzmarktkrisen wird Gold vielerorts als sichere Geldanlage gepriesen. Die beinah an jeder Straßenecke ausgelobten „Top-Tagespreise“ beim Goldankauf verstärken den Glauben daran, dass das Edelmetall ein goldener Anlagetipp ist. „Doch nicht immer sind Anlagemünzen und Barren der Schlüssel zum Glück“, warnt die Verbraucherzentrale Hessen vor trügerischer Sicherheit: „Egal, in welches Produkt investiert wird: Gold ist eine risikoreiche Geldanlage!“ Die Verbraucherzentrale Hessen gibt in ihrem aktuellen Faltblatt „Gold – der sichere Hafen in Krisenzeiten?“ Tipps und Informationen rund um das Thema Gold als Anlageprodukt. Der Flyer ist kostenlos in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen erhältlich.

Angesichts der Goldgräberstimmung in Krisenzeiten sind die im Flyer enthaltenen Tipps eine wertvolle Hilfe bei der Frage, ob in Gold investiert werden soll oder nicht.

Kauf: Gold ist angesichts der boomenden Nachfrage inzwischen relativ teuer – ein weiterer Preisanstieg ist jedoch nicht garantiert. Zudem fallen, je nach Anbieter, unter Umständen erhebliche Gebühren beim Kauf an. Für Goldbarren können durchaus auch mal zehn Prozent der Kaufsumme oder mehr als Aufschlag auf den offiziellen Goldpreis fällig werden. Der Kauf kleiner Mengen (ein bis fünf Gramm) rechnet sich nicht, weil hier die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs besonders hoch ist.

Aufbewahrung: Das teure Edelmetall zu Hause zu lagern, bedeutet ein hohes Risiko und ist nicht zu empfehlen. Stattdessen hinterlegen Anleger das Gold in der Regel in einem Schließfach bei der Bank. Kostenlos ist das aber nicht zu haben. Außerdem muss geklärt sein, bis zu welcher Summe der Inhalt des Schließfachs versichert ist. Im Falle eines Falles reicht diese Deckung vielleicht nicht aus und eine zusätzliche Schließfachver­sicherung wird nötig. Diese zusätzlichen laufenden Kosten müssen Goldanleger einkalkulieren – reduzieren sie doch die Rendite.

Währungsrisiko: Gold wird in US-Dollar gehandelt. Daher wirken sich Währungsschwankungen auf den Gegenwert in Euro aus. Fiktiv erhält der Goldverkäufer nämlich zunächst US-Dollar, die er dann in Euro umtauschen muss. Ein ungünstiger Umtauschkurs kann dann den Gewinn schmälern oder sogar Verlust bedeuten – obwohl der Goldkurs in Dollar gestiegen ist. Falls der Dollar aufgewertet wird, wirkt sich dies dann wieder positiv auf die Anlage aus.

Weder Zinsen noch Dividenden: Für Gold gibt es keine Zinsen oder Dividenden. Es liegt einfach nur da, glänzt und wartet darauf, gekauft oder verarbeitet zu werden. Gewinne sind nur zu erzielen, wenn der Goldpreis steigt. Übersetzt heißt das: Anleger müssen hoffen, dass die Nachfrage nach Gold auch in der Zukunft anhält. Sollte die Nachfrage zurückgehen, fällt der Kurs und mit ihm der Wert des Golddepots. In der Vergangenheit waren starke Kursschwankungen keine Ausnahmen, sondern die Regel.

Goldene Anlageprodukte: Wer in stark nachgefragte Rohstoffe wie Gold investieren will, muss nicht unbedingt physisches Gold kaufen. Als Alternative bietet sich an, Aktien von Unternehmen aus der Goldbranche zu erwerben oder nach speziellen Investmentfonds aus dem Geldsektor Ausschau zu halten. Doch Vorsicht: Hände weg von Anlageprodukten, die man nicht versteht!Das Faltblatt „Gold – der sichere Hafen in Krisenzeiten?“ wurde im Rahmen des Projekts „Wirtschaftlicher Verbraucherschutz“ erstellt, das vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert wird.

Ergänzende Informationen für Verbraucher:

  • Die Verbraucherzentrale Hessen bietet zum Thema Altersvorsorge persönliche Beratungen in der Beratungsstelle Fulda, Karlstraße 2, an. Eine Termin-vereinbarung am hessenweiten Servicetelefon ist erforderlich.
  • Hessenweites Servicetelefon der Verbraucherzentrale Hessen e.V.: 0180 5 972010. 0,14 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz, aus dem Mobilfunk maximal 0,42 € pro Minute. Informationen über alle Beratungs- und Seminarangebote sowie die Öffnungszeiten der Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen; teilweise auch Terminvereinbarung möglich. Keine Beratung!
  • Telefonische Beratung der Verbraucherzentrale Hessen zum Thema Altersvorsorge donnerstags 10 bis 14 Uhr unter 0900 1 972011. 1,75 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunkpreise können abweichen.